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Streckenpflege
Es nahm seinen Anfang im September 2024, als bekannt wurde, dass die Besitzererin der Bahnhofes Jänickendorf sich einen Waggon wünscht. So wurde damit begonnen, das Gleis 2 freizuschneiden. Anfang Januar konnte dann der Waggon umgesetzt werden. Im Winterhalbjahr wurde damit begonnen, auch außerhalb des Bahnhofs das Gleis 2 von den Bäumen zu befreien, so dass wieder alle Weichen freiliegen. Gleichzeitig wurde auch das Streckengleis Richtung Jüterbog in Angriff genommen. Im ersten Teil parallel zum Skaterweg war die Strecke meist von Brombeerbüschen überwuchert, was sehr mühselig war. Ab dem Jahr 2025 sind Janek und ich nun auch Mitglied des Vereins Eisenbahnerlebnis Mittelbrandenburg e.V. Im Winterhalbjahr 2025/26 wurde der Streckfreischnitt zunächst bis zum ehemaligen Bahnhof Kolzenburg vorangetrieben, dazu gab es wieder feste Schnitttage alle 4 Wochen mit Helfern. Auch in der Gegenrichtung bis Schönefeld wurde der Lichtraum großzügig gepflegt, so dass wir wieder gefahrlos normale Züge fahren könnten. Da es so gut lief, konnte die Strecke von Kolzenburg bis zum Bahnübergang Neuhof freigelegt werden. Im Winter 2026/27 wird dann das Teilstück bis zum Bahnhof Werder in Angriff genommen. Damit wären dann 8 km Strecke ab Jänickendorf wieder befahrbar. Mit zwei Loren wurden zudem noch Streckenfahrten unternommen, um das ganze Schnittholz nach Jänickendorf zu bringen. In den Sommermonaten wurden bis 2026 alle 7 Weichen und die Gleissperre wieder vervollständigt und funktionstüchtig gemacht. An der Strecke wurden unzähligen Tafeln und Andreaskreuze aufgestellt. In Jänickendorf wurden alle Flügel- und Vorsignale mit all ihren Lampen wieder vervollständigt und leuchten teils schon wieder. Im November 2025 konnte zudem die Dampfspeicherlok von Mellensee nach Jänickendorf umgesetzt werden. Erstmals kam dabei die V22 als Zuglok zum Einsatz. Im Sommer 2026 lag das Augenmerk auf die Freilegung des Gleises 3 bis zum Prellbock, um es für ein Umsetzen einer Lok und zum Verladen des Holzschnittes wieder nutzen zu können, in vielen Teilen waren die Schienen verschüttet und mussten ausgegraben werden. Außerdem mussten aufwändig mehrere Baumstümpfe entfernt werden.
Hier soll nun eine Chronik der Arbeiten entstehen, die die wichtigsten Arbeiten an der Strecke dokumentiert. Ganz aktuell darüber informieren können sie sich auch über meinen Facebook Channel.
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Oktober 2024: Freilegung des Gleises 2 am Bahnsteig
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4. Januar 2025: Überführung des Bahndienstwaggons
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Freilegung des Bahnübergangs an der L73, 7 folgten noch
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Das Schnittgut wurde per Radlader auf den Feuerplatz gebracht
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Säuberung des kompletten Bahnsteig 1
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Danach kam der 2. Bahnsteig an die Reihe
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Bis zum November 2024 wurde das Gleis bis zum BÜ Wiesenstraße freigeschnitten. Das meiste war allerdings Efeu und Strauchwerk.
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An insgesamt 4 Samstagen fand der Freischnitt auf dem Gleis 2 statt. Wir waren meist 4- 5 Helfer und sind gut vorangekommen. das Schnittgut wurde gesammelt und das Holz abgefahren.
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Bis zum März 2025 konnten 3 der 7 Weichen wieder mit Weichenstellböcken und Laternen ausgestattet werden und damit funktionstüchtig gemacht werden. Bei der 2. Weiche war nahezu alles verschwunden und musste ersetzt werden.
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Bis Ostern wurden wieder zwei Bahnsteigüberwege neu gebaut. Der hölzerne Überweg ist dabei genau an seinem alten Platz entstanden.
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Im Mai 2025 wurden mit den SKL und einer Loore 200 gebrauchte Gehwegplatten aus Klausdorf angeliefert. Damit wurde die Lücke im 2. Bahnsteig repariert. Nun ist er wieder komplett.
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Bis in den September 2025 hinein wurden an der Strecke Grünschnitte getätigt und viele Tafeln neu aufgestellt.
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An den Ausfahrsignalen Richtung Jüterbog wurden nicht nur die Flügel seit Mai wieder installiert, sondern auch restaurierte Farbscheibenhalter samt Farbscheiben. Zudem wurden 3 originale Signallampen mit Gasflaschen angebracht. Sie leuchten zwar elektrisch, aber haben den Scharm des Originals
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Startschuss am 22.09.25 am BÜ Hörstegraben zur weiteren Streckfreilegung Richtung Kolzenburg
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F-Kasten Rest auf dem Weg nach Kolzenburg.
Rechts: Wieder freie Sicht Richtung Jänickendorf
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Auf dem Weg zum BÜ KAP-Weg (Wirtschaftsstraße)
Rechts: BÜ Wirtschaftstraße Jänickendorf-Kolzenburg
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Kurz vor dem Wald und Bahnhof Kolzenburg im Herbst 2025
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Am 27.01.2026 konnte der ehemalige Bahnhof Kolzenburg erreicht werden.
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Überführung der Dampfspeicherlok aus Mellensee nach Jänickendorf
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Sie wurde von der V18 nach Jänickendorf gezogen
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Im Dezember wurden die Lampen der Hauptsignale und Weichenlaternen getestet. zuvor wurde alles neu verkabelt.
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Von Januar bis Februar wurde auch die Strecke bis Schönefeld freigeschnitten, an zwei Tagen mit vereinten Kräften und unzähligen kurzen Arbeitseinsätzen.
Rechts: kurve vor dem BÜ Skaterweg nach Gottow
Oben: wald hinter den Skaterweg
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Unten: Waldstück zwischen dem Dümder Weg und der Gottower Straße
Links: Im Bahnhofbereich teilweise auch schon Gleis 2 freigelegt.
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Im Frühling 2026 wurden wieder etliche Signaltafeln und Lampen restauriert und an der Strecke aufgestellt. Die Vorsignale in Jänickendorf erhielten dadurch wieder ihre Lampen. Auch der Bahnhof Kolzenburg wurde neu beschildert.
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Da es so gut lief, packte uns der Ehrgeiz, die Strecke Richtung Jüterbog weiter freizuräumen. Zunächst wurde die Strecke bis zur Kolzenburger Kurve freigelegt, Dann folgte ein Stück Wald, in den sich auch die F-Bude verbargt. Bis zum Februar war dies erledigt und im März wurde das holz mit den Looren abgefahren.
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Danach folgte ein fast gerader Abschnitt bis Neuhof, indem meist nur tote und aufs Gleis gefallenen Bäume beseitigt werden musste. Nur so konnten wir bis zum 27.02.2026 den Durchbruch bis zum BÜ Neuhof schaffen.
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Im Mai 26 wurde dann auch die letzte der 7. Weichen wieder in Betrieb genommen, sowie das Gleissperre wieder gangbar gemacht und vervollständigt.
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An den Ausfahrsignalen Richtung Zossen wurden die fehlenden Flügel, sowie alle Farbscheiben und Lampen angebracht. Weiterhin mussten viele Gestänge abgebaut und wieder instandgesetzt werden, da sie nicht mehr gangbar waren. Schlussendlich wurde die Solaranlage dorthin umgesetzt, so dass die Signale nun wieder leuchten.
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Über den Sommer wurde das Gleis 3 soweit gereinigt, dass es wieder befahrbar wurde. Dabei wurden über 500m alle Gleise zuvor mit dem Freischneider freigelegt. An drei Stellen musste das ganze Gleis auf über 50m ausgekoffert werden.
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Teils lag der Abraum einen halben Meter hoch, eine Wurzel konnte nur mit Hilfe eines ZT300 beseitigt werden.
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Die Umladerampe und 4 Fördervertiefungen auf der Ladestraße wurden auch freigelegt.
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Bis Ende August 26 konnte auch das Stumpfgleis bis zum Prellbock wieder freigelegt werden, wo einst der Kaiser abfuhr.
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26.08.2026 |